Lehrmethodik

Die berufsbegleitende Fortbildung verlangt andere didaktische Instrumente als die akademische Erstausbildung. Wie die Lehrinhalte, so müssen auch die Lehrformen auf den Berufs- und Erfahrungskontext sowie die Lernstrukturen der Teilnehmer abgestimmt werden. Schließlich sollen hier Erfahrungen aus der Praxis mit wissenschaftlichen Erkenntnissen gespiegelt und Lösungsansätze für konkrete Fragestellungen aus dem beruflichen Umfeld der Teilnehmer aufgezeigt bzw. entwickelt werden. Dies gelingt im Bereich der berufsbezogenen Weiterbildung insbesondere dann, wenn die Teilnehmer aktiv in den Lernprozess einbezogen werden und hinreichend Gelegenheit haben, das Gelernte auszuprobieren und anschließend zu reflektieren. Aus diesem Grunde nimmt der Learning by Doing-Ansatz in unserer Lehrmethodik breiten Raum ein und wird, wo immer dies sinnvoll und möglich erscheint, durch interaktive und dialogische Methoden ergänzt.

Insgesamt kommen folgende Formen der Wissensvermittlung bzw. des Wissenserwerbs zum Einsatz:

  • Vorträge
  • Excel-Übungen und Simulationen
  • Fallstudien in Teamarbeit
  • Workshops
  • Gespräche
  • Plenumsdiskussionen


Dienen die Vorträge in erster Linie der Vermittlung der ausgewählten und aufbereiteten Lehrinhalte, so erfolgt die Verankerung und Vertiefung des vermittelten Wissens in der Regel über integrierte Excel-basierte Übungen und Simulationen sowie Fallstudien und Workshops. Sie geben den Teilnehmern Gelegenheit, die erworbenen theoretischen und methodischen Kenntnisse sowie Handlungsmuster selbst, aktiv und individuell resp. in Kooperation anzuwenden und das Verständnis des Gelernten zu überprüfen. Eventuelle Lücken können so rasch erkannt und behoben werden. In den Fallstudien werden die Teilnehmer mit neuen Problemstellungen aus der Praxis konfrontiert, die sie in Teamarbeit lösen. Hierbei sind die Teilnehmer auch aufgefordert, eigene Fragestellungen einzubringen. Diese Prozesse werden von den Dozenten begleitet.
In den Gesprächen und Diskussionen, die meist zur Eröffnung oder zum Abschluss eines Themenkomplexes eingesetzt werden, geht es vorrangig darum, die behandelten Sachverhalte und Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, Argumente und Ideen auszutauschen, Lösungen zu hinterfragen und schließlich Praxiserfahrungen zu reflektieren.

Dieses methodische Instrumentarium wird von allen EDA-Dozenten angewandt. Die Dozenten der EDA sind didaktisch geschult, verfügen über eine umfangreiche Praxis- und Seminarerfahrung und sind ausnahmslos Experten auf ihren Gebieten.